LACH UNS NASREDDIN HOCA!
Der türkische Volksweise, dessen Klugheit wir bewundern…
Türkischer Volksphilosoph Nasreddin Hodscha…
Schon wenn wir seinen Namen hören, breitet sich ein großes Lächeln auf unseren Gesichtern aus.
Der Hodscha kann mit seiner tiefen Lebenserfahrung, seinem klaren Denkvermögen, seiner scharfen Intelligenz und Schlagfertigkeit jeden mühelos in seinen Bann ziehen.
Der Wert Nasreddin Hodschas misst sich nicht an den Ereignissen, die er erlebt hat, sondern an dem feinen Humor, der Kritik und dem Spott, die sowohl in seinen eigenen als auch in den ihm zugeschriebenen Geschichten verborgen liegen.
Nasreddin Hodscha wurde im 13. Jahrhundert in der Gegend von Hortu in Sivrihisar geboren und lebte später in Konya/Akşehir.
Aufgrund der großen Liebe des Volkes zu ihm vermischten sich die Informationen über sein Leben mit zahlreichen Erzählungen, sodass ihm an vielen Stellen übernatürliche Züge verliehen wurden.
Der Hodscha wird als ein Mittelpunkt des Humors dargestellt, der die Gefühle des Volkes widerspiegelt.
Seine wichtigste Eigenschaft ist seine Schlagfertigkeit.
In jeder Situation hat er etwas zu sagen. Viele seiner Aussprüche haben sich über die Jahre in unsere Sprache eingebrannt und sind Teil unseres alltäglichen Sprachgebrauchs geworden.
Der Einfluss des Hodschas auf unsere Sprache ist sehr groß.
Ein weiteres Merkmal, das sich in seinen Anekdoten zeigt und die Gefühle des Volkes widerspiegelt, ist der Platz des Esels.
Der Hodscha ist ohne seinen Esel kaum vorstellbar.
Der Esel, sein alltägliches Transportmittel, ist gleichzeitig ein wichtiges Element für Humor und Ironie.
Nasreddin Hodscha, einer der bedeutenden Werte unserer Kultur, wird immer mit einem Lächeln auf unseren Lippen erinnert werden.
Dieses Buch wurde vorbereitet, damit seine humorvollen Geschichten nicht in Vergessenheit geraten und auch die neuen Generationen sie kennenlernen. Es erwartet euch – liebe Leserinnen und Leser – eine fröhliche und unterhaltsame Zeit…
Wie die Alten sagen: „Alles Neue, der Freund jedoch alt…“
Unser alter, aber nie alternder Freund Nasreddin Hodscha wird uns wieder herzlich zum Lachen bringen…
INHALT 6
Kürbisse und Walnüsse – 6
Meiner denkt auch nach – 10
Frag lieber nicht, Bruder – 14
Ich frage mal den Esel – 16
Zwei Verrückte – 20
Wisst ihr das? – 24
Leere Träume – 26
Damit er seinen Kopf nicht zu Hause vergisst – 29
Der Esel eines anderen – 30
Er hat es selbst angekündigt – 32
Nimm das Nichts und geh – 36
Pass auf die Tür auf – 38
Die Strafe für den Fuchs – 40
Wenn der Hodscha Pfeil schießt – 44
Der Topf hat geboren – 46
Diese Halvaseller, kennt ihr sie? – 48
Ist die Leiter nicht meine? – 50
Das Wasser des Wassers des Hasen – 52
Wenn du Verstand hast, rennst du – 54
Es gibt zwei Weltuntergänge – 58
Wie ein Windhund – 61
Kann man vor Gottes Barmherzigkeit fliehen? – 64
Nasreddin Hodscha und der Fremde Gelehrte – 68
Der Weltuntergang kommt sowieso – 72
Muss ich noch farther? – 77
Dann sterbe ich auch ein bisschen – 81
Der unerfahrene Nachtigall – 82
Geflügelte Kamele – 84
Gott sei Dank – 86
Draußen war es sehr dunkel – 88
Dir gefällt das Wetter – 90
Wenn der Schwanz des Wolfes abreißt – 92
Eine erstaunliche Sache – 94
Glaubst du mir oder dem Esel? – 96
Der Geizhals – 100
Sie trauern – 102
Die Schuld des Diebes – 106
Die Essensfrage – 110
Ich kann nicht nach Bagdad – 114
Ich wollte sowieso aussteigen – 116
Die Kindheit des Turbans – 121
Ich tanze ja – 126
Was machen sie mit den alten Monden? – 129
Die Hälfte werde ich mit Lein aussäen – 132
Wer ein Mann ist – 134
Wie könnte ich nicht dankbar sein? – 136
Das ist der Hodscha – 138
Mit zwei Beinen – 140
Der Sumpfvogel – 144
Wenn er ihn nur finden würde – 148
Verurteilt nicht, Freunde – 150
Die Brille im Traum – 152
Ich kaufe keinen Mond – 154
Er ist schmutziger als wir – 156
Ich bin verrückt, aber nicht wahnsinnig – 158
Mehl auf das Seil streuen – 160
Mein Herz wollte nicht – 163
Nimm deinen Packsattel – 166
Was der Riemen so erduldet – 169
Der Duft des Traums – 172
Daunenbett – 174
Es gab keine Zeit – 178
Der Schwanz war nicht woanders – 182
Zum Topf passend – 186
Für fünf Akçe – 190
Damit die Freunde es sehen – 194
Barzahlung – 196
Joghurt mit Melasse – 200
Es wird nicht gesprochen – 204
Mit vier Beinen würdest du laufen – 207
Das Talent liegt im Turban – 210
Der Richter und der Hodscha – 212
Er hat niemanden, der um ihn weint – 216
Er steht zu seinem Wort – 219
Vielleicht führt der Weg weiter als der Baum – 222
Wenn die Milch überläuft – 226
Der Verkäufer des Essensdufts – 230
Das Hab und Gut des Armen – 234
Ich schämte mich und versteckte mich – 237
Wer soll es verkaufen? – 238
Ich gehe diesen Weg entlang – 242
Wer das Geld gibt, bläst die Pfeife – 247
Dann iss doch – 250
Solange du nicht die Porzellanesel erschreckst – 254
Daran denke ich auch – 258
Die Decke ist weg, der Streit ist vorbei – 262
Entensuppe – 265
Gut, gut, neun soll es sein – 268
Das Feuer brennt in meinem Herzen – 270
Umziehen – 272
Die Axt für vierzig Akçe – 276
Wenn ich drin gewesen wäre – 278
Was geht dich das an? – 280
Solange du nicht drin bist – 282
Man weiß ja nie – 284
Du hast auch recht – 286
Ich suche meinen Schlaf – 288
Vierzig Jahre alter Essig – 291
Gott sieht den Leidenden – 292
Die reisende Frau – 294
Was, wenn es klappt? – 297
Zwei Arşın – 300
Der Esel ist Richter geworden – 302
Nachdem der Krug zerbrochen ist – 305
Iss, mein Pelz, iss! – 308
Das Gleichgewicht der Erde – 312
Hört den Schrei – 314
Das Recht des Trägers – 316