Nuru'l-İzah
gehört zu den anerkannten Grundtexten der hanafitischen Rechtsschule. Es behandelt die Themen Gebet und Fasten ausführlich (mufassal) und die Bereiche Zakat und Hadsch in Kurzform (muhtasar). Es hat große Anerkennung unter den Gelehrten gefunden.
Der Autor, Imam Hasan Şürunbülalî, hat Nuru’l-İzâh zunächst unter dem Namen *İmdâdü’l-Fettah* kommentiert. Später kürzte er diesen Kommentar unter dem Titel *Merâku’l-Felâh*. Auf *Merâku’l-Felâh* wiederum schrieb Ahmed ibn Muhammad (al-Tahtawî), bekannt unter seinem Namen, einen berühmten Randkommentar (Hâşiye).
„Wenn Allah für jemanden Gutes will, macht Er ihn zu einem Menschen mit tiefem Wissen in den religiösen Wissenschaften.“
Dieses Werk, eines der bedeutendsten Bücher des hanafitischen Fiqh, ist ein grundlegender Referenztext sowohl für Gelehrte als auch für Studierende.
Wir wollten diesen Nûru’l-İzâh-Grundtext durch die Erklärungen und Kommentare von Ebû Ahmed Muhammed Muhyiddîn Abdü’l-Hamîd noch verständlicher und nutzbarer machen. Aus seinen zahlreichen Kommentaren zu verschiedenen Werken erkennt man, dass dieser Gelehrte in nahezu allen islamischen Wissenschaftsbereichen bewandert war. Zu seinen Arbeiten gehören unter anderem:
– Seine Analyse des Werkes *el-Lübâb fî Şerhi’l-Kitâb* von Guneymî,
– Seine Kommentare zu den Nahiv-Werken *Katru’n-Nedâ*, *İbn Akîl*, *Şüzûru’z-Zeheb* und *Muğni’l-Lebîb* sowie seine Untersuchungen zum Erbrecht anhand des Werkes *Sirâciye*.
Darüber hinaus verfasste er verschiedene Werke über „Die persönlichen und zivilrechtlichen Zustände des Menschen im islamischen Recht“ sowie weitere Themen.
Zusätzlich kommentierte dieser Gelehrte die Texte *Nûru’l-İzâh* und *Necâtü’l-Ervâh* und fügte zur Erweiterung an deren Ende die Kapitel über Zakat, Hadsch und Umra an. Dieses Gesamtwerk nannte er „Hibetü’l-Fettâh bi Tekmileti Nûri’l-İzâh“.